Entgiftungs- und Ausleitungstherapie

Zu keiner Zeit wurde der menschliche Organismus mit mehr Stoffen und Umwelteinflüssen konfrontiert als heute - manche sind gut, andere können schaden.

Nicht nur von außen zugeführte Stoffe, sondern auch eigene Produkte des Körpers können sich vermehrt im Körper ansammeln und normale Stoffwechselvorgänge behindern oder einschränken. Dies ist z.B. der Fall, wenn die ausleitenden Organsysteme (Darm, Leber, Nieren, Lymphsystem, Haut und Schleimhäute, Atemsystem) überfordert sind oder vermehrt körpereigene Gifte gebildet werden.

Um in solchen Situationen chronischen Prozessen vorzubeugen und bei bestehenden Symptomatiken wie z.B. Gelenkbeschwerden eine Linderung und positive Beeinflussung zu erreichen, ist aus naturheilkundlicher Sicht meist eine gezielte therapeutisch begleitete Entgiftung- oder Ausleitungstherapie erforderlich.

Im Rahmen einer solchen Therapie werden die Zellen und die Zellzwischenräume, wie wir als Naturheilkundler das nennen, gereinigt und entgiftet. Substanzen, die sich dort im Laufe der Zeit abgelagert haben, werden soweit wie möglich gelöst und aus dem Körper transportiert. Hierzu muss allerdings das körpereigene "Entgiftungssystem" einsatzbereit und funktionsfähig sein. Für eine Entgiftungstherapie müssen dementsprechend die ausleitenden Organe gestärkt, angeregt und das Immunsystem aktiviert werden, nur dann kann eine ungehinderte Ausleitung stattfinden.

Eine konsequent durchgeführte und therapeutisch begleitete Entgiftungstherapie kann sich nicht selten aus Sicht der Naturheilkunde auf alle Systeme des Organismus positiv auswirken, wie z.B. die Steigerung der körperliche Abwehr, die Festigung der Immunlage im Organismus, die Verbesserung der Ausgangslage für Therapien jeglicher Art, positive Auswirkungen auf Schmerzzustände sowie auf das psychische Befinden und den Energiehaushalt des Körpers.

Konkrete Anwendungsgebiete können nach meiner Erfahrung z.B. sein:

  • Allergien,
  • Unverträglichkeiten,
  • Stoffwechselerkrankungen,
  • Störungen des Hormonstoffwechsels,
  • Hauterkrankungen,
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates,
  • prophylaktisch zur Vermeidung von Störungen der Ausleitungsorgane,
  • Infektanfälligkeit,
  • verminderte Leistungsfähigkeit,
  • Erkrankungen des Gefäßsystems

Ausleitungsverfahren, das Entfernen von „Giften“ gehört zu den etablierten Behandlungsverfahren der Naturheilkunde. Seit vielen Jahrhunderten ausgeübt, sind dennoch keine validen wissenschaftlichen Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorhanden, weil sich wohl kaum Jemand die Mühe gemacht hat, sie zu erstellen.

Die Schulmedizin spricht in diesem Zusammenhang nicht von Giften, sondern von Stoffwechselzwischen- oder -endprodukten und kennt demzufolge praktisch auch keine Ausleitungsverfahren. Das ist eine Terminologie, die sich in der Naturheilkunde etabliert hat, lange bevor es eine schulmedizinische Toxikologie gab. Deshalb verwenden wir diese Begriffe gerne weiter und begeben uns nicht in einen Terminologie-Streit.

Wenn Sie wissen möchten, ob eine Entgiftungs- und Ausleitungstherapie auch in Ihrem Fall sinnvoll ist, vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein persönliches Gespräch in meiner Praxis.