Ohrakupunktur

„Schmerz ist der Schrei des Gewebes nach fließender Energie“

(Zitat nach Dr. Voll)

Die Ohrakupunktur ist eine Reflexzonentherapie, die auf der Vorstellung beruht, dass sich die Organsysteme des Menschen auf der Ohrmuschel als korrespondierende Reflexzonen darstellen. Bei Störungen im Organismus werden die entsprechenden Punkte am Ohr als druckempfindlich erlebt. Durch die Reizung dieser Punkte mit Hilfe der Ohrakupunkturnadeln kann der Therapeut nach Meinung der Ohrakupunkteure gezielt Impulse setzen und, wie postuliert wird, damit einen therapeutischen Effekt auf das Erfolgsorgan im Körper auslösen - die Energie kann, wie wir glauben, wieder fließen.

Die Ohrakupunktur erfolgt in der Regel durch sterile Einmalnadeln, die etwa 20-30 Minuten einwirken. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich – wie auch die Behandlung selbst – nach der individuellen Gesundheitslage des Patienten.

Die Ohrakupunktur kann als alleinige Therapie oder in Kombination mit anderen Therapiemethoden bei einer Vielzahl von Störungen angewendet werden.

Die Ohrakupunktur kann aus meiner Sicht beispielsweise unterstützend eingesetzt werden bei:

  • Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • nervlich bedingten Funktionsstörungen
  • Erschöpfung, Unruhe
  • Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsstörungen
  • Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes
  • Nikotinentwöhnung
  • Gewichtsreduktion

Die Ohrakupunktur ist im Gegensatz zur TCM-Akupunktur, die von der WHO anerkannt ist, von der Schulmedizin nicht anerkannt, weil wissenschaftliche Beweise für Wirkung und Wirksamkeit fehlen. Die Einsatzbereiche sind Beobachtungen einzelner Therapeuten und keine Anwendungsgebiete im Sinne der Schulmedizin.